Laut gedacht

Ruhelos

Wir laufen, laufen, laufen.
Ohne innezuhalten
Luft zu holen
den Augenblick wahrzunehmen
Sind rastlos, ruhelos, angespannt.

Wir wollen laufen, laufen, laufen.
Gegen unser Schicksal ankämpfen.
Die Zügel in die Hand nehmen.
Wollen, wollen, wollen
Selbstbestimmung
Freiheit.

Wir diktieren die Bedingungen unseres Alltages.
Unsere Nerven sind blank.
Den Laufen ist einfacher,
als innezuhalten
und sich zu fragen,
was man im Leben erreichen will.
Ob man glücklich ist
oder es sich nur wünscht.

Wir stehen still
verharren auf der Stelle.
Die Welt um uns ist laut
droht uns zu überrollen.
Doch wenn wir innehalten
und alles ausblenden
finden wir die Ruhe in uns.


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